Guy-Ernest Debord (1931-1994), Situationistische Internationale


DIE WELT ALS GARTEN

L1040771_pückler
DIE SUCHE NACH DEM PARADIES

Das Zürcher Museum Rietberg präsentiert einen sehenswerten Parforceritt durch die mehrere Tausend Jahre alte Geschichte
des Gartens.
bauwelt 31.2016 vom 12. August 2016

DAS SCHÖNERE ABBILD DER WELT
Die Parkanlagen von Hermann von Pückler-Muskau werden seit Jahren beständig restauriert, nun warten sie darauf, neu entdeckt zu werden. In Muskau, Babelsberg, vor allem aber in Branitz lässt sich seine romantische Auslegung des englischen Gartens erleben, die in der freien Landschaft ein politisches Weltmodell entwirft.
nzz.ch und Neue Zürcher Zeitung, print-Ausgabe vom 27. Juli 2016 sowie bauwelt 30.2016 vom 5. August 2016

Und hier geht es um den Balkon, den Sehnuschtsort für Feierabend, Wochenende oder die Ferien.


CHRISTO, JAKOBSLÖSER UND DER LETZTE LUCHS
Das Schlossmuseum Braunschweig widmet sich den Natur- und Bodenschätzen des Harzes. Sie waren die öko­nomische Grundlage des Herzogtums. Der Ausstellung gelingt lediglich ein fragmentarischer Einblick.


WOLFSBURG UNLIMITED
Seit Februar 2015 hat das Kunstmuseum Wolfsburg einen neuen Direktor mit galaktischen Plänen, Ralf Beil. Mehr zu seiner ersten großen Ausstellung: Eine Stadt wie Deutschland (bauwelt 20.2016 vom 20. Mai 2016)

Die Väter des Volkswagens: Ferdinand Porsche und Josef Ganz


UND ABENDS MIT BELEUCHTUNG

L1040636_lp
In diesem Sommer gibt es einen erneuten Lichtparcours in Braunschweig. Nach der Inauguration zur Expo 2000 versteht das Kulturdezernat den nunmehr vierten aber nicht als Neuauflage eines altbewährten Konzeptes. Und es gibt einen überraschenden Beitrag am Braunschweiger Hafen.
bauwelt 25.2016 vom 1. Juli 2016

Konzeptideen zum Lichtparcours 2016 und sein Vorläufer 2010.


Josef Frank
MELANCHOLISCHES LEBENSWERK

Kubisch reduzierte Architekturen, farbenprächtige Textildesigns, unzählige Möbelentwürfe und Wohnungseinrichtungen: Das  MAK Wien widmet Josef Frank und seinem Werk eine opulente Schau.
bauwelt 14.2016 vom 8. April 2016 u.a.

Wilhelm Wagenfeld
ÄSTHETISIERUNG DES DESIGNS
Der große Designer Wilhelm Wagenfeld sammelte systematisch Fotografien seiner Entwürfe. Sie wurden bei anstehenden Entwicklungsaufgaben zu Rate gezogen, wie eine Ausstellung in Bremen zeigt.
nzz.ch und print-Ausgabe vom 16. Februar 2016 sowie bauwelt 11.2016 vom 11. März 2016

Ferdinand Kramer
ABGESANG
Als Leiter des Universitätsbauamtes Frankfurt zeichnete Ferdinand Kramer (1898-1985) von 1952 bis in die 60er Jahre maßgeblich für den Wiederauf- und Ausbau des kriegszerstörten Campus Bockenheim verantwortlich. Er entwarf 23 Einzelbauten oder Ensembles für die gesamte Universität, lediglich fünf unter den derzeit noch verbliebenen sind als Baudenkmale erkannt – ein Status, der auch diese nicht vor massiven baulichen Eingriffen bewahrt.
bauwelt 4.2016 vom 22. Januar 2016

Zaha Hadid
ERFOLGSMODELL
Phaeno Wolfsburg: Sensation auf Eistüten.
taz-nord, print-Ausgabe vom 25./26. Oktober 2014

Paul Bonatz
WAPPEN, HELMZIER, STAHLBETON
Schloss Neumühle, gebaut ab 1938, ist ein vergessenes Kuriosum der Baugeschichte.
taz-nord vom 9. Oktober 2012


Flucht, Vertreibung, Migration und Integration

UTOPIEN STATT CONTAINER
Der diesjährige deutsche Beitrag zur Architektur-Biennale Venedig beschäftigt sich unter dem Titel Making Heimat. Germany Arrival Country mit (vorrangig) baulichen Vorschlägen zur Unterbringung Geflüchteter. Reicht das?
taz-nord vom 21. Mai 2016

MUSEUM FRIEDLAND
Flucht und Vertreibung mit Ende des Zweiten Weltkrieges boten jahrzehntelang Anlass zu kontroverser Diskussion. Rund 12,5 Millionen Deutsche aus dem vormaligen Osten des Deutschen Reiches und Siedlungsgebieten in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa sahen sich mit Ende des Zweiten Weltkrieges gezwungen, in West- und Ostdeutschland eine neue Heimat zu finden. Während in der SBZ/DDR bereits ab Herbst 1945 die kollektive wie individuelle Erinnerung an Vertreibung und Flucht ideologisch tabuisiert und als Umsiedlung beschönigt wurde, organisierten sich in politisch konservativen Milieus der Bundesrepublik landsmannschaftliche Vertriebenenverbände und beschworen gebetsmühlenartig ihre Rückkehrillusion. Das Museum Friedland am historischen Ort des Grenzdurchgangslagers widmet sich einer heiklen Thematik.
bauwelt 48.2015 vom 25. Dezember 2015

FLÜCHTLINGS-WG AUF DEM TENNISPLATZ
In Hannover haben sich Privatleute mit Architektur-Studenten zusammengetan, um mitten in der Stadt Wohnungen für Flüchtlinge zu realisieren.
taz-nord.thema, print-Ausgabe vom 16. Januar 2016

WENN DIE ERDE BEBT
Ein Architekturstudent ersinnt einen erdbebenresistenten Lehmbau. Die Bauanleitung stellt er als Video-Tutorials ins Netz.
weiterlesen


Ausstellung der Kestnergesellschaft Hannover
WEDER SCHWARZ NOCH WEISS
Zum 100-Jährigen Jubiläum zeigt die Kestnergesellschaft Hannover publikumsgefällige Kunst. Angetreten ist sie 1916, um das konservative Klima aufzuwirbeln.
taz-nord, print-Ausgabe vom 29. Juni 2016

Kunst-Stationen Wolfsburg
SYMBOLISCHE BEFUNDSTELLEN
Das Langzeitprojekt der Kunst-Stationen am Wolfsburger Haupt­bahnhof begeht derzeit sein zehnjähriges Jubiläum. Die bundesweit einmalige Kooperation zwischen Deutscher Bahn, Städtischer Galerie und einer Wolfsburger Wohnungsbaugesellschaft ist eine nur mittelbar vom VW-Konzern abhängige Aktion, was ihr gerade in Zeiten sich auswei­tender Abgas-Skandale sympathisch bescheidene Züge zivilen Anstands gibt.
taz-nord, print-Ausgabe vom 15. Januar 2016 weiterlesen


Mythen und Utopien in Kassel

BOLLWERK ODER MÄRCHENBURG
Die Brüder Grimm sind ein gesamtdeutscher Mythos. Die «Grimmwelt» in Kassel inszeniert ihr literarisch, sprachkundlich wie gesellschaftlich vielfältiges Wirken. weiterlesen

UNVERWIRKLICHTE PROJEKTE DER DOCUMENTA
2015 feierte Kassel das 60-jährige Jubiläum der Documenta, der selbsternannten Weltkunstschau, die der Maler und Kunstpädagoge Arnold Bode 1955 ins Leben rief. Angetreten, um der kulturell defizitären jungen Bundesrepublik die Segnungen westlich internationaler Kunstproduktion nahe zu bringen, durchlebte die Institution Documenta in ihren bislang 13 Auflagen zahlreiche kuratorische Anpassungen.
bauwelt 47.15 vom 11. Dezember 2015 und nzz.ch und print-Ausgabe vom 18. Januar 2016


Ikone
DIE ENTRÜCKTE HEILIGE
Seit der Spätantike gilt Maria als weibliches Ideal, in Hannover zeigt das Landesmuseum Madonnen. weiterlesen


Ein Erweiterungsbau für das Sprengel-Museum in Hannover
ENERGIE FÜR DIE KUNST
In Hannover konnte jüngst der vom Zürcher Büro Meili/Peter geplante Erweiterungsbau des Sprengel-Museums eröffnet werden. Der Betonbau setzt den prägnanten Schlussstein in einen komplexen Baubestand.
nzz.ch und print-Ausgabe vom 07. Oktober 2015

Kurzkritik exklusiv für den Norden: In Hannover hat kürzlich das Maschsee-Brikett eröffnet, der dritte Bauabschnitt des Sprengel-Museums.
taz-nord, print-Ausgabe vom 22. September 2015

Pierre Huyghe
RITUALE DES ZUFÄLLIGEN
Der Kurt-Schwitters-Preisträger Pierre Huyghe schickt Fliegen durch den Erweiterungsbau.


Ruine als Systemkritik
THOMAS HIRSCHHORN: NACHWIRKUNG
Die ehrwürdige Kunsthalle Bremen hat Thomas Hirschhorn derzeit drei Säle ihrer Großen Galerie im Erdgeschoss überlassen. Für seine Installation Nachwirkung fährt er sein bekanntes Arsenal auf und setzt simple Graffitis dazwischen: Totenköpfe mit Sentenzen zur Kunst. Man liest etwa: „Kunst ist die schönste Lüge“, oder auch: „Kunst ist kein Verbrechen“. Fünf Meisterwerke der Sammlung hängen in derangierter Schräglage in diesem Katastrophenambiente, fast so, als hätten sie zerstörerischem Furor getrotzt.
bauwelt 43.2015 vom 13. November 2015


Dark Mirror. Lateinamerikanische Kunst seit 1968
CHE AUS BOHNEN, FREUD AUS SCHOKOLADE
Einen dunklen Spiegel hält uns das Kunstmuseum Wolfsburg vor. Dort widmet man sich nämlich der lateinamerikanischen Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart und die hat es in sich!
weiter zum Portal Kunstgeschichte


Willkommen als Kulturtechnik
DIE KUNST DER GASTFREUNDSCHAFT
Nicht nur ästhetisch ist das Beherbergen Fremder ein komplexes, von wechselseitigen Erwartungen getragenes Unterfangen. Der Kunstverein Braunschweig widmet sich dieser Kulturtechnik.
taz-nord, print-Ausgabe vom 23. Oktober 2015


Der Designer Walter Papst (1924–2008) in Hannover
ZWECKFORM MIT HUMOR
Der deutsche Formgestalter Walter Papst ist weitgehend vergessen. Eine multimediale Ausstellung im Museum August Kestner in Hannover stellt nun sein unkonventionelles Werk zur Diskussion.
nzz.ch und print-Ausgabe vom 7. Juli 2015 und bauwelt 32-33.15 vom 28. August 2015


«Fast Fashion» in Hamburg
DER WERT UNSERER MODE
Bekleidung ist heute so günstig wie nie zuvor. Billigketten heizen den Konsum an. Schwellenländer zahlen den Preis mit sozialen und ökologischen Missständen, wie eine Ausstellung in Hamburg zeigt.
nzz.ch und print-Ausgabe vom 19. Juni 2015 und bauwelt 28-29.15  vom 31. Juli 2015


Zwei Architekten und ein Fotograf
HAMBURGER MODERNE
Der Hamburger «Architektur-Sommer» 2015 widmet sich den beiden Architekten Peter Behrens und Cäsar Pinnau. Der lange vergessene Architekturfotograf Ernst Scheel wird mit einer Ausstellung und einer Monografie geehrt.
nzz.ch und print-Ausgabe vom 22. Mai 2015


L1030839_Kuba
MÖBEL DER SEHNSUCHT

In der Wirtschaftswunder-Zeit prägten die Produkte der Tonmöbelfabrik Kuba so manches Wohnzimmer. Etwa 100 Modelle zeigt ein Privatmuseum in Wolfenbüttel.

Kuba Imperial – hinter dieser Bezeichnung stand in Zeiten bundesdeutschen Wirtschaftswunders die Tonmöbelfabrik von Gerhard Kubetschek (1909-1976) im niedersächsischen Wolfenbüttel. Schon während der Militärzeit entstand das prägnante Kürzel Kuba aus seinem Namen. 1946 legte er mit der Produktion eines 10-Plattenwechslers los, das gerundete Holzgehäuse bescherte dem Apparat schnell den Spitznamen Brotkasten. In geringer Stückzahl gefertigt, wurde er für 298 Mark verkauft – damals ein kleines Vermögen. Die Idee Kuba war geboren: Die zeitgenössische Unterhaltungstechnik aus Radio, Plattenspieler, später Tonbandgerät und Fernseher hielt in Form von Truhen, Kredenzen oder Sideboards, gerne um eine verspiegelte, kleine Hausbar bereichert, Einzug ins deutsche Interieur. weiterlesen


WIDERSTÄNDIGES SCHEITERN: ERWIN WURM. FICHTE im Kunstmuseum Wolfsburg.
bauwelt.16.15 vom  24. April 2015 und taz-nord, print-Ausgabe vom 22. Mai 2015. Zur Ergänzung: Schöner Wohnen (MAK, Wien 2011)


ARCHITEKTUR I
Architekturzentrum Wien Az W

FITZ FOLGT STEINER Die 49-jährige Vorarlberger Kulturwissenschafterin und Kuratorin Angelika Fitz wird nach einer Übergangszeit per 1. Januar 2017 neue Direktorin des renommierten Architekturzentrums Wien (Az W).
nzz.ch vom 2. März 2016 und bauwelt 11.2016 vom 11. März 2016

PLANEN FÜR HITLER: WIEN. DIE PERLE DES REICHES Das Architekturzentrum Wien
(Az W) zeigt erstmals in einer Ausstellung das breite Spektrum des Wiener Planungs- und Baugeschehens während des Nationalsozialismus. weiter

DER BONZENPALAST MIT DEN 254 FENSTERN Der Braunschweiger Architekt Carl Mühlenpfordt hat von 1929 bis 1932 ein vorbildhaftes Verwaltungsgebäude für die damals noch junge AOK gebaut. Lange wurde die spätere Zweckentfremdung des Gebäudes durch die Nazis verschwiegen. zum Text

LABORE DER KLASSISCHEN MODERNE Sowjetische Architektur-Utopien und freie Gestaltung am Bauhaus.
Den wohl legendärsten Gestaltungsschulen im frühen 20. Jahrhundert, dem deutschen Bauhaus und den BXYTEMAC (Wchutemas) in Moskau, widmen sich derzeit zwei Ausstellungen in Dessau und in Berlin. Beide Institutionen verfolgten trotz intensivem Austausch divergente Lehrkonzepte, ihre Schüler aber rangen um das Gleiche.
Neue Zürcher Zeitung, print-Ausgabe vom 30. Dezember 2014
sowie bauwelt 5.15 vom 30. Januar 2015

ALVAR AALTO – SECOND NATURE Die Literatur zu Alvar Aalto (1898–1976) lässt sich mittlerweile in Laufend-Metern erfassen. Trotzdem scheut das Vitra Design-Museum nicht davor zurück, einen weiteren Band mit knapp 700 Seiten herauszubringen. Anlass ist die aktuelle Ausstellung Alvar Aalto. Second Nature, mit der das Haus seine monografische Reihe zu Klassikern der Moderne fortsetzt.
bauwelt 42.14 vom 7. November 2014

VERANWORTUNG STADT 10. BDA-Tag in Hannover.
bauwelt 37.14 vom 3. Oktober 2014


KUNST & FOTOGRAFIE
FOTOGRAFIE ALS WELTEMPFINDEN Er wurde einst als Jungstar der deutschen Fotografie gefeiert: der 2005 verstorbene Nikolaus Geyer. Seine Sicht der gebauten Welt ist Thema einer Ausstellung der leisen Töne im Museum für Photographie Braunschweig.
Neue Zürcher Zeitung vom 11. Mai 2016 und nzz.ch sowie taz-nord vom 24. Mai 2016

MIT CHURCHILL AUF DEM DACHBODEN Der Fotograf Jason Larkin hat sich mit historischer Erinnerung in Militärmuseen befasst. In Braunschweig sind seine Bilder aus Ägypten, Israel und Großbritannien zu sehen.
taz-nord, print-Ausgabe vom 20. April 2016

IN PORNOGRAFISCHER GESELLSCHAFT Immer am Puls der Zeit, widmet der Kunstverein Wolfsburg sein diesjähriges Programm aktuellen Auftrittsformen von Sexualität in der digitalisierten Kultur.
taz-nord, print-Ausgabe vom 23. März 2016

STIL-IKONE IN SCHWARZ-WEISS Der Filmklassiker «Letztes Jahr in Marienbad» dient der Kunsthalle Bremen zur Reflexion über die Beziehung von Architektur, Kunst und Literatur.
bauwelt 7.2016 vom 12. Februar 2016

WO DIE AUSKUNFT VERWEIGERT WIRD In der City Gallery Wolfsburg zeigt Esra Oezen das Wechselspiel zwischen Ur- und Abbild, zwischen analogen und digitalen Techniken der Medien- und Kunstproduktion.
taz-nord, print-Ausgabe vom 9. Februar 2016

ZEICHEN UND BEDEUTUNG Das Sprengel-Museum Hannover zeigt aktuell in seinem Raum für Fotografie zwanzig großformatige Schwarz-Weiß-Abzüge aus der Serie Figur I, Figur II des jungen Fotografen Andrzej Steinbach. Dazu erschien ein Katalog, der alle 186 Fotos der Bildfolge reproduziert – ohne irgendeine Art von Begleittext.
bauwelt 42.15 vom 6. November 2015

SONNENBRÄNDE AUF PAPIER Nicolai Howalt hat mit alten lichttherapeutischen Apparaturen Fotos erstellt. Die zeigt das Braunschweiger Museum für Photographie.
taz-nord, print-Ausgabe vom 3. Juni 2015

DIE MACHT DER PIXEL IN DER KUNST Zwei Kunstvereine in der Region Hannover widmen sich anlässlich der Hightech-Messe Cebit dem Digitalen in der Kunst.
Die heutige Gesellschaft lässt sich holzschnittartig in zwei Sektionen teilen: in die digital immigrants – das sind die etwas älteren, noch analog konditionierten Semester – und die digital natives: die nach 1980 Geborenen, die ganz selbstverständlich mit den Möglichkeiten des Internet und rechnergestützten Lebenswirklichkeiten aufwuchsen.
taz-nord, print-Ausgabe vom 17. März 2015

DIE DÜSTERE SCHÖNHEIT OSTRAVAS Das Hannoversche Sprengel-Museum zeigt mit dem dokumentarischen Surrealisten Viktor Kolář einen hierzulande völlig zu Unrecht unbekannten Fotografen.
taz-nord, print-Ausgabe vom 20. März 2015
bauwelt 13.15 vom 2. April 2015

REAL SURREAL Der 19. August 1839 gilt als Geburtstag der Fotografie. Damals stellte der französische Maler Louis Jaques Mandé Daguerre sein Bildgebungssystem vor, das aus einer Kamera, einer lichtempfindlichen Platte und einem chemischen Verfahren bestand, das die Platte in ein fotografisches Positiv verwandelte. Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt aus Anlass des 175. Jubiläums in einem sorgfältig komponierten Parcours rund 200 fotografische Meisterwerke aus der Sammlung Dietmar Siegert. Sie konzentrieren sich auf den Zeitraum nach dem Ersten Weltkrieg bis 1950. Ihre Autoren fühlten sich alle einer neuartigen, interpretierenden Sichtweise zwischen dem technisch forcierten Bildergebnis und der surrealen Übersteigerung verpflichtet.
bauwelt 7.15 vom 13. Februar 2015


DEUTSCHE GESCHICHTE
Die Neue Sammlung München rehabilitiert die diskreditierte Produktkultur der DDR.
bauwelt 29-30.14 vom 8. August 2014
Neue Zürcher Zeitung, print-Ausgabe vom 10. September 2014

SYSTEMATIKER DES DESIGNS Walter Dexel hat sein Leben der künstlerischen Form gewidmet, an der er auch die Handwerkerausbildung ausgerichtet sehen wollte.
taz-nord, print-Ausgabe vom 12. Dezember 2014
sowie bauwelt 6.15 vom 6. Februar 2015

SPÄTE EHRUNG Der seit 1969 vom Bundesministerium für Wirtschaft verliehene Designpreis der Bundesrepublik Deutschland geht erstmals an einen Formgestalter der ehemaligen DDR. Geehrt wird Karl Clauss Dietel.
Neue Zürcher Zeitung, print-Ausgabe vom 2. Oktober 2014
Etwas mehr zur Auszeichung an Karl Clauss Dietel und einer Ausstellung zu Ehren von Rudolf Horn im Grassimuseum Leipzig.

DDR-DESIGN Eine freundliche Moderne
Mit Ostalgie und Verklärung hat Axel Rachwalski nichts im Sinn. In seinem Museum geht es um grundsätzliche Fragen.
taz-nord, print-Ausgabe vom 17. September 2014


TISCHKULTUR  ‚Wo Geräte und Möbel derartig schön gestaltet sind, dass sie unbeachtet bleiben, wo sie derart gut und leicht ihren Zweck erfüllen, dass niemand fragt, wer sie erdacht hat oder von wem die Form sei, da ist jene Haltung als Wesensart erreicht, an die ich denke.‘
Wilhelm Wagenfeld

Das thermische Problem steht dieses Jahr im Blickpunkt einer Retrospektive im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen.
Neue Zürcher Zeitung, print-Ausgabe vom 16. September 2014

Mit offenen Sinnen.
bauwelt 25.2010 vom 2. Juli 2010
Menschen und Dinge
bauwelt 25.13 vom 5. Juli 2013


ARCHITEKTUR II  Der Architekt der Berliner Philharmonie, Hans Scharoun, beschäftigte sich zeitlebens in Wettbewerben und Entwürfen mit dem Theaterbau. Realisieren konnte er aber nur das Theater in Wolfsburg. Nun ist das Vermächtnis seiner organischen Raummodelle in Architektur und Städtebau durch ein Neubauprojekt bedroht.

Zaghaftes Preisgericht – oder unlösbare Aufgabe? Die Entscheidung der zweiten Wettbewerbsstufe zum Bildungshaus Wolfsburg.
bauwelt 21.14 vom 30. Mai 2014

Den Raum ergehen
Neue Zürcher Zeitung, print-Ausgabe vom 24. Januar 2014
Demokratisches Bekenntnis
taz-nord, print-Ausgabe vom 14. August 2013

Er stand für eine selten gewordene Art der Kunst- und Wissensvermittlung: Das Landesmuseum Oldenburg würdigt seinen Gründungsdirektor Walter Müller-Wulckow.
Ein Pionier der Baukultur
Neue Zürcher Zeitung, print-Ausgabe vom 7. Januar 2014
Der Baukunst-Sammler
taz-nord, print-Ausgabe vom 3. Januar 2014

paläon Das Forschungs- und Erlebniszentrum rund um die Schöninger Speere ist  für das Publikum geöffnet.  Sprichwörtliche Speerspitze des sanften Kulturtourismus, Nachbar eines ehemaligen Tagebaus: Das Paläon soll viele Antworten zugleich geben. Das gelingt aber nur teilweise.
Architektonisches Wurfgeschoss
taz-nord, print-Ausgabe vom 26. Juni 2013

Der Architekt und politische Aktivist Hannes Meyer
«Ich projektiere nie allein»
Eine Ausstellung im Bauhaus Dessau folgt der Idee kollektiver Gestaltung, die Hannes Meyer dort im Lehrplan verankerte. Gestalt nahm sie in fünf Häusern in Törten und der Bundesschule in Bernau an.
nzz.ch vom 17. Juli 2015


7 aus 16bauwelt-positionen  aus den Jahren 2011 bis 2014.

sofern keine anderen Autoren angegeben, sind alle Text- und ggf.  Bildbeiträge von Bettina Maria Brosowsky


‚Manchmal kann Poetisches politisch werden, und manchmal kann Politisches Poesie werden‘ Francis Alÿs
Der Flaneur, dieser literarische Typus, braucht die Großstadt. Ohne festen Plan durchstreift er sie, Architekturen, Menschen, Situationen bieten ihm Anlass für seine intellektuellen Reflexionen. Während im 19. Jahrhundert, dem ersten Auftritt des Flaneurs in den europäischen Metropolen, ihm etwas blasiert Dandyhaftes ohne rechtschaffende Produktivität anhaftete, hat der Belgier Francis Alÿs ihn in den letzten 25 Jahren zu einem handfesten künstlerischen Akteur umgewidmet.

Zur bauwelt 39.13 vom 18. Oktober 2013, zur Seite von Francis Alÿs http://www.francisalys.com/ und zum Film Reel-Unreel http://www.francisalys.com/public/reel-unreel.html